Unendlich abfaellig!

Mein Semester ist jetzt offiziell zu Ende. Also wie geht es jetzt weiter? Natürlich werde ich die Dinge die ich gelernte habe nicht einfach wieder vergessen, also werde ich so einiges beibehalten! Die Haarwaschseife und alles andere, dass ich in Seifenform gekauft habe, werde ich defenitiv weiter verwenden! Genau so wie meine Holzzahnbürste und das Mikrofasertuch. Ausserdem werde ich versuchen meine gesamte Kosmetik nach und nach plastikfrei zu gestalten. Das Semester über musste ich bei solchen Gedanken dann auch immer feststellen, dass man dazu tendiert, noch mehr Aspekte beachten zu wollen, als nur den, mit dem man sich gerade beschäftigt. Zum Beispiel versuche ich jetzt auch nur noch vegane Produkte zu benutzen und solche die auch Bio sind! Ich denke, dass das auch der Grund ist warum viele Leute gar nicht erst anfangen etwas zu verändern – man will es wenn dann ganz perfekt machen. Das kann ich inzwischen sehr gut nachvollziehen. Trotzdem muss ich sagen, dass mir mein Leben mit möglichst wenig Abfall auch viele Vorteile bringt. Ich konsumiere viel aufmerksamer, achte viel mehr auf Inhaltsstoffe  und fühle mich dadurch auch fitter, gesünder und weniger medienkontrolliert. Mein Leben hat sich eindeutig verändert und ich bin definitiv glücklicher mit mir selbst. Also warum aufhören? Als nächstes werd ich wohl mal versuchen Zahnpasta selbst zu machen…

Bis dahin!

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Verpackungsalternativen

Manchmal kann man nicht reduzieren – aber immer verbessern!

Bei meinem letzten ausgiebigen Rundgang durch den DM habe ich versucht möglichst viele recyclingbare Verpackungen zu finden für möglichst viele Bereiche. Und ich habe einiges gefunden:

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1. DenkMit – Revolution – nature Spülmaschinentabs

Funktionieren einwandfrei und haben sogar einen integrierten Klarspüler, sowie sonst noch ganz viele fancy Features, die ich als unerfahrene Studien. Man muss sie mit der Ummantelung in die Kappe der Spülmaschine geben, die Packung löst sich von selbst auf. Die Angaben auf der Verpackung klingen auch super:

Phosphatfrei – gewässerschonend; frei von Duft-, Farb- und Konservierungstoffen; Wasserlösliche Folie – abfallreduzieren; Tenside auf pflanzlicher Basis; Verpackungsmaterial recyclebar

2. DenkMit – Revolution – natue Wc-Reinigungsgel

Vegan und ‚auf Basis‘ nachwachsender Rohstoffe. Ich finds gut und reinigen tuts für mich auch eindeutig gut genug!

Geringere Auswirkung auf Wasserorganismen; wenig Verpackungsabfall

 

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3. Santé Haarfarbe – Naturrot

Darüber kann ich leider noch keine Aussagen treffen, ich befürchte aber das mir Naturrot schon zu rot, da ich lieber kupferrote Haare habe. Die Hennahaarfarbe kommt in Kartonverpackung und ist vegan. (Wer nochmal gerne wissen würde was ich nach dem Ausprobieren davon halte sagt Bescheid)

4. Stearin-Kerze nature

Wieder ein Produkt der DM nature Reihe – mit deren Einkauf man übrigens auch den WWF unterstützt. Die Kerze ist aus 100% pflanzlichen Inhaltsstoffen und hat nur eine kleine recyclebare Banderole als Verpackung. Super!

5. Ecover Colorwaschmittel

Super Waschmittel, aber soweit ich mich bisher informieren konnte wahrscheinlich nicht vegan!

 

Stark gegen Schmutz schon ab 30 Grad; Schützt die Farben der Wäsche; Auf Basis pflanzlicher und mineralischer Inhaltsstoffe; Vollständig biologisch abbaubar. (außer Mineralien, Mineralien sind natürliche Grundstoffe)

 

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6. DM Recycling Küchenrolle:

folgt bald

7. DM Recycling Klopapier:

folgt bald

 

Für die Damen

3. Männer bitte einmal überspringen! – Menstruationscups
 
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Ein Gegenstand, dem nach nicht aus dem Weg gehen kann, wenn man sich über Müllreduzierung informiert. (naja wie gesagt zumin. mal wir Frauen nicht). Also reissen wir uns mal kurz alle zusammen und reden über Menstruation. Wenn ich mir mal überlege wie viele kleine Wattetampons mit Plastikverpackung man als Frau jeden Monat verwendet, finde ich diese Erfindung immer interessanter. Funktionieren tut das für die ganz fantasielosen folgendermasen: Man führt sich oben links abgebildete Menstruationstasse (in meinem Fall eine LadyCup) ein, indem man es erstmal zusammen klappt. Wenn sie sich dann innen befindet, bildet die Menstruationstasse ein Vacuum und fängt dann das Menstruationsblut auf. Man muss sie dann ab und zu zwischendurch reinigen und am Ende eines Zylkus abkochen. Soviel mal zum groben Prinzip. Für eine bessere detailierte Erklärung bitte einmal folgendes Video betrachten:
 
 
 
Erfahrungsberichte kann ich dazu bisher leider keine abgeben, da ich noch nicht meine Tage hatte seitdem ich meine gute Menstruationstasse besitze. Aber alles was ich bisher gehört habe war durchweg positiv. Außerdem liegen dabei noch Damenbinden (von Mädchenkram), die ich gekauft habe, da sie nur in einem Karton verpackt sind und nicht noch mal in Plastik. (ich habe aber bei DM auch welche von der Reihe ‘nature’ gefunden, die komplett recyclebar und damit also noch besser sind.) Falls daran Interesse besteht, werde ich dann natürlich mal von meinen Erfahrungen berichten.

Abfall reduzieren 2.0

Ich hab die letzten zwei Wochen mal genutzt, um ausgiebig zu recherchieren und habe eine neue Ideen gefunden mit denen man Müll eindeutig reduzieren kann. Ich hab mich gefreut wie ‘n Honigkuchenpferd bei den meisten Produkten!

1. PourMoi Bambuszahnbürste:

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Auf diese Errungenschaft bin ich ganz besonders stolz! Für 5,50 (+Versand) hab ich mir diese tolle Bambusholzzahnbürste bei Amazon bestellt (weil man sowas ja sonst nirgendwo findet, leider). Hier mal die, wie ich finde sehr passende, Beschreibung vom Anbieter:

Für Menschen die das Natürliche zu schätzen wissen, hergestellt mit handwerklicher Sorgfalt, ganz aus natürlichen Zutaten. Mit ihren Naturborsten sind sie schonend für Zahnfleisch und Zähne. Umweltfreundlich weil kompostierbar oder rückstandsfrei verbrennbar. Der wärmebehandelte Bambus stammt aus Nachhaltigem Anbau – nicht aus Panda Wohnräumen oder großen Plantagen. Verpackung besteht aus recyceltem Papier.
 
Ich persönlich finde sie wirklich klasse. Entgegen meiner vorherigen Befürchtung schmeckt es kaum nach Holz, wenn man sich die Zähne putzt. Eigentlich empfinde ich sogar kaum einen Unterschied zu meiner bisherigen Handzahnbürste. Also Daumen hoch dafür, ich werd mich von meinem Plastikteil für immer verabschieden.
 
 
2. Mikrofaser-Abschminktuch:
 
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Ebenfalls grandiose Errungenschaft! Macht meinen inneren Ökö täglich ziemlich glücklich. Ich brauche – Achtung! Ich rede wieder über Wattepads! – überhaupt keine Wattepads mehr zum Abschminken (zu was ich sie vorher zu bestimmt 95% benutzt habe). Ausserdem spart man sich das Abschminkfluid in Plastikverpackung damit auch gänzlich. Einfach ein bisschen warmes Wasser draufgeben und abreiben. Ich muss meines nur so ca. alle 4-5 Tage bei einer 60° Wäsche mitwaschen (und das trotz täglichem Lidstrich). Es bleiben wirklich erstaunlich wenig Rückstände nach dem Abschminken zurück und es trocknet auch super schnell. Ich denke aber ich werde mir trotzdem ein Zweites zulegen (ich als alleinwaschende Studentin hab zu selten 60° Wäsche). Kommt zwar in dem Fall in Plastikpackung, aber man spart dafür auch einiges!